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Rittigkeit, Rittigkeit, Rittigkeit

Fragt man Klaus Marggraf nach dem Credo seines Gestüts, dann ist die Antwort kurz und bündig: „Rittigkeit, Rittigkeit und Rittigkeit.“ Selbstverständlich stünden Gesundheit und Trakehnertyp ganz oben im Ranking der Zuchtziele. Aber Rittigkeit habe hohe Priorität. „Wir fordern von unseren Deckhengsten neben Korrektheit im Körperbau, guten Grundgangarten und hoher Rittigkeit vor Allem einen guten Charakter, denn nur so ist gewährleistet, dass unsere Fohlen einmal leicht zu handelnde Reitpferde für Jedermann sein werden“, beschreibt Marggraf die Zuchtziele in einem Satz.

Der Trakehner sei das Reitpferd schlechthin: Schön, sensibel und leistungsstark, wenn es auf einen Reiter mit Feingefühl trifft. Klaus Marggraf im O-Ton: „Trakehner sind der Adel der Warmblüter – sie sind blutgeprägt, können in der Regel auf einen Stammbaum zurückblicken, der bis in das Hauptgestüt Trakehnen reicht. Sie reagieren auf leiseste Hilfen und denken mit. Dadurch sind sie ohne großen Kraftaufwand zu reiten: Egal ob Frau oder Mann oder Kind. Das Ideal wird erreicht,

Klaus Marggraf:

"Trakehner sind der Adel der Warmblüter."

 

wenn der Reiter geduldig eine partnerschaftliche Beziehung aufbaut. Trakehner kann man nicht nach dem Motto ’Schlaufzügel drauf und Sporen in das alte Loch’ reiten.“ Der Erhalt wertvoller und seltener Blutlinien liegt Marggraf am Herzen. Der Trakehner-Verband honorierte das, in dem er dem Züchter die Ehrennadel in Silber verlieh.

Auf Terra Nova stehen mittlerweile über Generationen Pferde, die neben Rittigkeit über Charakterstärke und ein angenehmes, menschenbezogenes Wesen verfügen. Ein Ergebnis der durchdachten Zuchtphilosophie, die auf die beiden Kernelemente der Zucht setzt: Maßvolle Inzucht und Outcross. Die maßvolle Inzucht dient der Konsolidierung auf ein bestimmtes Zuchttier und dessen positive Eigenschaften. „Man muss das Pferd und seine Vererbung genau kennen, wenn man eine Konsolidierung betreiben will. Nur so kann man Inzuchtdepressionen verhindern. Das heißt aber auch, das man das Ergebnis der Zucht anschließend in seiner Entwicklung, in seiner Gesundheit und seinem Charakter genau beobachtet, um Minusvarianten auszuschließen“, sagt Marggraf. Die Outcrosszucht – die Anpaarung mit Vollblütern und Arabern, sei Tradition und Moderne zugleich. Tradition, weil Trakehner von jeher durch orientalisches und englisches Vollblut veredelt wurden und Moderne, weil es notwendig ist, die Genvielfalt bei einem geschlossenen Stutbuch zu verbreitern. Immer wieder werden deshalb Stuten auf Terra Nova mit Vollbluthengsten gepaart.

 
 

 


 

 

 


 

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